Die Ausstellung „Eine Katastrophe im Herzen von Europa“ findet ihren Weg in die belgische Flutregion, in die Stadt Eupen.
Gestern waren wir in Eupen/ Belgien. Dort wurden wir als Delegation von Bürgermeister Thomas Lennertz und seinem Team empfangen. Der Kontakt war über den Europaabgeordneten Pascal Arimont hergestellt worden.
Hintergrund:
Auch Belgien war von der Jahrhundertflut im Juli 2021 stark betroffen. Mindestens 39 Menschen verloren ihr Leben. In Eupen verunglückte ein junger Mann tödlich in der Überschwemmung, die der dortige Fluss Weser auslöste. In Eupen (ca. 20.000 Einwohner) entstanden Schäden in Millionenhöhe, rund 1200 Haushalte insbesondere in der Unterstadt waren betroffen. Allein die Schäden bei der Infrastruktur und den öffentlichen Gebäuden beliefen sich auf mehr als 15,5 Millionen Euro.
Zu Beginn unseres Gespräches übergaben wir Bürgermeister Lennertz ein Gedenkherz für das junge Opfer in Eupen, verbunden mit der Bitte, dieses der Familie zukommen zu lassen 🖤.

Danach diskutierten wir ausgiebig die Möglichkeit, unsere Ausstellung, die erfolgreich im Oktober 2025 im Europaparlament gezeigt werden konnte, in Eupen, stellvertretend für die Flutregion Ostbelgien / Wallonische Region zu zeigen. Wir hatten einige Exponate mitgebracht, um unseren Gastgebern einen haptischen Eindruck von unserer Ausstellung zu vermitteln.Wir planen die gemeinsame Ausstellung mit der Stadt Eupen rund um den Europatag 🇪🇺 (09.Mai 2026), ergänzt mit Exponaten aus Ostbelgien sowie ersten Projektergebnissen des Wiederaufbaus und Stärkung der Resilienz gemeinsam der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Wir sehen darin ein starkes Zeichen, nach einer grenzübergreifenden Katastrophe im Herzen von Europa, am Europatag gemeinsam an diese zu erinnern!
Unser Projekt ist zeitlich sehr ambitioniert – aber alle Beteiligten des Treffens sind zuversichtlich und Willens das zu schaffen!
GEGEN DAS VERGESSEN 🤗

