GrenzenlosesLICHT – Station 23, Evangelische Kirchengemeinde Rheinbach


Ab heute brennt die Kerze #GrenzenlosesLICHT in der Evangelischen Kirche in Rheinbach /Nordrhein – Westfalen. Sie ist dort im Eingangsbereich gut sichtbar ausgestellt. Direkt vor der Kirche erinnert ein Gedenkort an die 19-jährige Vanessa, die in der Flutnacht vom Wasser des Gräbbaches fortgerissen wurde. Sie wurde direkt vor der Kirche tot aufgefunden.

Hintergrund
Die Kerze erinnert an die verheerende Flutkatastrophe vom 14. und 15. Juli 2021. Dieser Gedenktag jährt sich nun zum fünften Mal. In jenen Tagen verloren viele Menschen ihr Zuhause, ihre Existenz – und viele auch ihr Leben. Soweit und bekannt sind deren Namen auf der Kerze aufgebracht. Ganze Orte wurden von den Wassermassen überrascht, Gemeinschaften erschüttert, Landschaften tief geprägt.
Das Licht dieser Kerze steht für Erinnerung und Mitgefühl. Es brennt für die Opfer der Flut, für ihre Angehörigen und für alle, die bis heute mit den Folgen der Katastrophe leben.
Zugleich ist es ein Zeichen der Hoffnung: Hoffnung auf Heilung, auf Zusammenhalt und auf einen neuen Anfang. #GrenzenlosesLICHT verbindet die betroffenen Regionen in Trauer und Zuversicht. Sie erinnert daran, dass Solidarität keine Grenzen kennt und das in Zeiten größter Dunkelheit das Licht der Menschlichkeit umso heller scheint.
Die Kerze war bereits im Ahrtal auf 21 Stationen unterwegs und ist jetzt in die NRW-Flutgebiete gewechselt.
Hinter #GrenzenlosesLICHT steht das Team Gedenken-Gegen d as Vergessen- rund um Klaus Jansen aus Swisttal – Odendorf. An der Gedenktafel in Swisttal – Odendorf brennt mittlerweile an mehr als 90 Tagen an den Geburtstagen der Flutopfer eine Kerze.