Als Zeichen der Anerkennung für die aus Bedburg heraus geleistete Fluthilfe macht die Kerze #GrenzenlosesLICHT vom 20. bis 24. Juli Station im Rathaus in Bedburg.
Auf herzlichste wurde das TEAM GEDENKEN im Innenhof des Rathauses Bedburg empfangen. Es kam direkt zu einem regen Austausch darüber, welche Spuren auch Bedburg von der Flut vom 14./15.07.2026 davongetragen hatte. Gerade weil das Stadtgebiet verschont geblieben war, konzentrierte man sich umfassend auf Hilfe in den Flutregionen von NRW und dem Ahrtal. Beispielhaft war es dabei, wie die Gemeinde, die Feuerwehr und der Bereich der ehrenamtlichen HelferInnen zusammengearbeitet haben. Die Pressemitteilung der Gemeinde



„Am 14. Juli jährte sich die verheerende Flutkatastrophe, bei der zahlreiche Menschen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Belgien ihr Leben sowie unzählige weitere ihr Zuhause und ihre Existenz verloren, zum fünften Mal. Ganze Orte wurden von den Wassermassen überrascht, Gemeinschaften erschüttert und Landschaften verwüstet und zerstört. Bedburg ist glücklicherweise von der Flutkatastrophe verschont geblieben.
An dieses Ereignis erinnert die ehrenamtliche Initiative vom „Team Gedenken“ mit einer Gedenkkerze. Die Kerze hat ihren Weg bei einer Ausstellung im Europäischen Parlament begonnen und reiste seitdem durch das Ahrtal sowie durch die von der Flut betroffenen Regionen sowie zu Orten, an denen das Engagement der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer gewürdigt wird.
Aus Bedburg waren viele freiwillige Helferinnen und Helfer im Ahrtal und auch die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bedburg war mit insgesamt 82 Kräften in den Hochwassergebieten im Ahrtal sowie in Wesseling, Erftstadt, Frechen und Stolberg im Einsatz. Als Zeichen der Anerkennung ihnen gegenüber macht die Gedenkkerze nun vom 20. bis zum 24. Juli 2026 auch in Bedburg Halt.
Zu Beginn der Woche wurde am Montag, dem 20. Juli 2026, die Gedenkkerze gemeinsam mit dem Leiter der Bedburger Feuerwehr, Guido Garbe, Vertreterinnen und Vertreter des “Team Gedenken“ sowie weiteren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus Bedburg im Rathaus begrüßt.
„Dass die Gedenkkerze auch nach Bedburg kommt, ist ein besonderes Zeichen der Wertschätzung für die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus unserer Stadt. Es zeigt, dass ihr Einsatz in den zahlreichen Hochwassergebieten in Erinnerung geblieben ist“, erklärt Guido Garbe, Leiter der Bedburger Feuerwehr.
Auf der Kerze stehen die Namen aller bekannten Todesopfer der Flutkatastrophe. Sie steht dabei als Symbol für Erinnerung, Mitgefühl, Hoffnung und den Zusammenhalt der Menschen über regionale Grenzen hinweg und erinnert daran, dass Solidarität keine Grenzen kennt. Noch bis zum Ende der Woche steht die Kerze im Eingangsbereich des städtischen Rathauses in Kaster.“


Die Stadt Bedburg steht stellvertretend für Hilfe, Solidarität, Anpacken, Zuversicht, wie die Flutgebiete diese aus dem In – und Ausland erfahren hat.
DANKE von Herzen – GEGEN DAS VERGESSEN

